Eisenbahnmuseen an der Ludwig-Süd-Nord-Bahn


Bayerisches Eisenbahnmuseum Nördlingen

Das Bayerische Eisenbahnmuseum Nördlingen ist im früheren Bahnbetriebs­werk Nördlingen eingerichtet. Dieses wurde beim Bau der "Ludwig-Süd-Nord-Bahn" von Lindau nach Hof als Werkstätte für die Instandhaltung von Lokomo­tiven und Wagen errichtet. Der 1969 in München gegründete Verein „Bayeri­sche Eisenbahnmuseum“ konnte im Herbst 1985 das stillgelegt Bahnbetriebs­werk Nördlingen übernehmen. Seit­dem wird das teilweise demontierte Werk in überwiegend ehrenamtlicher Arbeit wieder instandgesetzt. Ziel ist die Herstel­lung eines vollständigen und be­triebsfähigen Bahn­betriebswerks für Dampf- und Diesellokomotiven. Die Fahrzeuge werden authentisch unter realen Bedin­gungen zum Anfassen, Miterleben und Fühlen ausgestellt. Mittler­weile besteht eine sehr umfangreiche Sammlung an Dampf-, Diesel- und Elektroloko­motiven (teilweise betriebsfähig) sowie an Waggons jeglicher Art. Mit den betriebs­fähigen Lokomotiven werden regelmäßig Sonderfahrten durchgeführt.


Deutsches Dampflok Museum Neuenmarkt

Das Deutsche Dampflok Museum Neuenmarkt liegt in Oberfranken am Fuße der berühmten "Schiefen Ebene", der ältesten Steilrampe Europas, Das Museum entstand 1977 durch eine private Initia­tive. Da Aufbau und Betrieb des Museums auf privater Basis nicht dauerhaft gesichert werden konnten, wurde im Jahr 1984 vom Bezirk Oberfranken, dem Landkreis Kulm­bach und der Gemeinde Neuenmarkt ein Zweckverband gegründet, der seitdem Museums­träger des Deutschen Dampflokomotiven Museum Neuenmarkt ist. In einem 15-ständigen Lokschuppen mit Drehscheibe sind zahlreiche Dampf­lokomotiven zu besichtigen, unter ihnen die ehemals in Lindau stationierte 18 612. Eine Modellbahn­anlage der Spitzenklasse zeigt die Nach­bildung des spektakulärsten Strecken­abschnitts der Ludwig-Süd-Nord-Bahn, der legendären Steilrampe "Schiefen Ebene" mit den Bahnhöfen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast. Entlang der Eisenbahnsteilstrecke "Schiefe Ebene" verläuft ein technik- und bauge­schichtlicher Lehr- und Informationspfad, der die betrieblichen und kunstbauge­schichtlichen Besonderheiten des Denkmals „Schiefe Ebene“ näherbringen möchte.

Bis zu 50.000 Besucher jährlich zeugen von der enormen Attraktivität des Museums und bestätigen den erfolgreichen Mitteleinsatz, den die Museums­träger in Auf- und Ausbau der Einrichtung investiert haben.