Verkehrsmuseum Lindau  (in Entwicklung)

21. Juni 2017: Zum ersten Mal befasste sich der Lindauer Stadtrat mit unserem  Thema "Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum"! In einem interfraktionell eingereichten Antrag begrüßt die Stadt Lindau unser Vorhaben und sichert uns die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für eine Dauerausstellung zu.

Im Vorfeld der Ratssitzung stellte Stefan Stern den von Vorstand und Beirat aufgestellten Antrag Oberbürgermeister Dr.G.Ecker vor. Anschließend besuchten Hans Stübner und Stefan Stern (fast) alle Fraktionen und warben für unseren Antrag.  Nachdem 24 Stadträtinnen und Stadträte unterschrieben hatten, übergaben wir den Antrag dem Bürgermeisteramt. Der Lohn der Mühen:  Der Antrag wurde einstimmig vom Stadtrat beschlossen!

Mit diesem Votum haben wir kräftigen Rückenwind für unsere weiteren Gespräche in und außerhalb von Lindau und können nunmehr noch aktiver für unser Projekt werben. 

Hier geht es zum Antrag.

Am 17. Mai 2017 richteten wir unsere zweite  Jahreshauptversammlung im Hotel Bayerischer Hof  Lindau aus. Wir danken der Hoteldirektion für die kostenfreie Überlassung des wunderschönen Saales mit direktem Blick auf den Lindauer Seehafen.

 

Leider mussten wir zu Beginn unserer verstorbenen Mitglieder Margot Engelbach und Alexander Zieger gedenken. Insbesondere Alex Zieger hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Als "Urgestein" der Initiative S3/6 und des Vereins war er maßgeblich an der Entstehung und Entwicklung der Museumsvision beteiligt. Er war bis zuletzt aktiv tätig für den Verein. 

 

In seinem Jahresbericht stellte der Vorsitzende Stefan Stern fest, dass "der Verein mittlerweile eine feste Größe in Lindau ist". Dies zeigt sich zum Beispiel in der ausführlichen Berichterstattung der lokalen Presse (siehe hier) und den zahlreichen Gesprächen mit Amts- und Entscheidungsträgern. Mehr und mehr Menschen überlassen uns mittlerweile Objekte und Dokumente aus ihrem Privatbesitz.  

Bei den Wahlen wurden Stefan Stern, Hans Stübner und Dieter Speidel einstimmig wieder gewählt, ebenso die  Kassenprüfer/in Uschi Baer-Stern und Dr. Jörg Hohloch.

 

Im weiteren Ausblick 2017/2018 stellte Stern die Bewerbung des Museumsprojekts bei Politik und Verwaltung von Stadt und Landkreis Lindau in den Vordergrund. Auch die Kontaktpflege mit regionalen und überregionalen Einrichtungen und Fördergebern soll fortgesetzt werden. Vorgesehen ist die Überarbeitung des Internet-Auftritts sowie die fachgerechte Erfassung der vereinseigenen Objekte, um den notwendigen Platzbedarf für zukünftige Depoträume zu ermitteln. Die bereits begonnene Zeitzeugen-Dokumentation soll weitergeführt werden.

Am 21. Februar 2017 sendeten wir zum selben Thema  eine Pressemitteilung an die Medien und an die Stadträte (zum  Presseaertikel). Wir kritisierten, dass im Siegerentwurf keinerlei historische Bezüge zu erkennen sind.  Die angedachte massive Überbauung der Bahnflächen ignoriert die historische Bedeutung der Verkehrsanlage. Die Ensemblewirkung der Bahngebäude wird durch Neubauten zerstört, die historischen Gebäude und Anlagen stehen zusammenhangslos im neu geplanten Stadtgefüge.Die frühere funktionelle Verbindung zwischen Bahnhof und Seehafen wird nicht mehr erkennbar sein. Mit dem Verlust der räumlich-funktionellen Zusammenhänge wird der Wert der denkmalgeschützten Gebäude massiv gemindert.

 

Am 10. Februar 2017 lud die ÖDP Lindau ein zu einem Spaziergang über den Bahnhof und die Hintere Insel zur Diskussion der Ergebnisse des Planerwettbewerbs. Herr Herrling vom Stadtbauamt Lindau erläuterte den Siegerentwurf. In der anschließenden Diskussion wurde mehrfach kritisiert, dass die vorgesehenen Neubauten viel zu dicht am  historischen Bahnhofsgebäude plaziert wären. Die früheren Betriebsgebäude am Schützinger Weg wurden von mehreren Teilnehmern als hervorragender Ort für ein Verkehrsmuseum gesehen.


Vom 25. November bis 18. Dezember 2016 veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lindau im Cavazzen unsere erste größere Ausstellung Dampf im Kessel - Schätze aus der Lindauer Schifffahrtsgeschichte". In der Ausstellung waren erstmals in Lindau Exponate aus der umfangreichen Sammlung von R.Fügen zu sehen. Weitere Ausstellungsstücke stammen aus dem Fundus des Stadtmuseums und aus dem Stadtarchiv Lindau.  Weitere Informationen erhalten Sie hier


Von August bis September präsentierten wir in der Schüle-Schaufenstergalerie  in der Freihofstraße in Lindau-Reutin einen kleinen Teil der in Vereinsbesitz befindlichen Exponate sowie weitere Leihgaben von Lindauer Bürgern. Zu sehen waren unter anderem mehrere Papiermodelle von Motorschiffen der BSB, ein Holzmodell des früheren Motorboots "Reutin", das als Fähre vom Seehafen zum Eichwaldbahn im Einsatz war, sowie ein Modell  einer kleinen Dampflok der Baureihe PtL2/2 (sogenannter "Glaskasten"), wie sie früher auf Nebenstrecken im Einsatz war.


Am 31. August waren wir eingeladen beim AK Tourismus Westallgäu in Stiefenhofen. S.Stern stellte unseren Verein und seine Ziele und Projekte vor. S.Riedel präsentierte einen Vorschlag zur Einrichtung von "Bahnwanderwegen" entlang der Allgäubahn von Oberstaufen bis Lindau sowie entlang der früheren Nebenstrecken Röthenbach-Weiler und Röthenbach-Lindenberg-Scheidegg. Die Bahnwanderwege könnten zusätzlich der bestehenden "Westallgäuer Wasserwege"  ein weiteres Angebot des Landkreises Lindau für Einheimische und Touristen werden. 

Ingrid und Lars Öller vor dem Modell der Luitpold-Kaserne

Von September - Dezember  2016 präsentierten wir in der Stadtbücherei Lindau ein Modell der früheren Luitpold-Kaserne auf der Hinteren Insel. Das Holzmodell im Maßstab 1:40 wurde von Albert Öller, Weißensberg, in jahrelanger Arbeit gebaut. Kurz vor Fertigstellung verstarb   der Erbauer.  Familie Öller schenkte das Modell dem Verein zusammen mit zweihundert, in Handarbeit gegossenen Zinnsoldaten. Norbert Kühnel (mittlerweile leider ebenfalls verstorben) vollendete das Modell.  (zum Presseartikel)


 Im Juni 2016 legten wir unseren Flyer neu auf. Dabei wurden auch kleinere Korrekturen und Aktualisierungen vorgenommen. Auch unser Logo musste erneuert werden. Im bisherigen S3/6- Logo, das uns dankenswerter Weise von Karl Heinz Brombeis überlassen wurde, kam das Thema Schifffahrt leider nicht zum Ausdruck. Download Flyer hier.

Am 4. Juni 2016 waren wir eingeladen zum turnusmäßigen Treffen der Heimatpfleger des Landkreises Lindau. S.Riedel und S.Stern präsentierten unser Konzept eines Bahnmuseums "Ludwig-Süd-Nord-Bahn". Dieses könnte idealerweise in einem der Bahnhöfe entlang der Allgäubahn oder in einem bahnhofsnah gelegenen Gebäude eingerichtet werden. Das Konzept stieß auf großes Interesse. Zu den Presseberichten.

Am 31. Mai 2016 fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung auf dem Motorschiff MS „Bayern“ (Anlegestelle Spielbank) statt. Das Schiff wurde uns dankenswerter Weise von dem Ehepaar Wiehrer umsonst zur Verfügung gestellt. Die Lindauer Zeitung und auch der Westallgäuer berichteten ausführlich.  Zu den Presseberichten

Am 17. März 2016 richtete die Stadt Lindau in der Hauptfeuerwache Reutin einen Bürger-workshop zum Planerwettbewerb Hintere Insel aus. Wir waren  dabei und brachten unser Museumskonzept ein. Leider fand unser Konzept bei den Siegerentwürfen keinen Eingang in die Pläne. Die aktuelle Zusammenfassung unserer Ziele mit Beschreibung unserer weiteren Schritte können Sie hier herunter laden

Am 8. Dezember 2015 hatten wir ein erstes Treffen mit dem zukünftigen Betreiber der Eilguthalle. Nach dem Investorenkonzept soll die Eilguthalle zu einem kleinen Automobil-Oldtimer Museum mit Gastronomie umgebaut werden. Inwieweit unser Thema Schifffahrt zusätzlich dargestellt werden kann, soll in weiteren Gesprächen ausgelotet werden.

2015 waren wir auf „Besichtigungstour“ durch Keller, Dachgeschosse, Scheunen und Gärten in Lindau und Umgebung. Dabei konnten wir eine Vielzahl einzigartiger und hoch­wertiger Objekte bestaunen, so zum Beispiel originalgetreue großmaßstäbliche Lokmodelle, alte Drucke und Fotographien, Plakate, Dienstunterlagen der Deutschen Bundes­bahn und vieles mehr. Verschiedene Objekte wurden dem Verein bereits kostenlos überlassen, beispielsweise ein Gepäckkarren vom Lindauer Bahnhof Baujahr 1963. Das Heck des früheren Motorschiffs Allgäu und das Steuerhaus des abgewrackten Motorschiffs Überlingen stehen abholbereit in Konstanz. Aus Lindau können wir eine vollständige Sammlung zur Bodensee-Schifffahrt bekommen.  Für viele Objekte haben uns die Besitzer eine Überlassung als Leihgabe an den Verein zugesagt, wenn wir geeignete Ausstellungs­räume haben. Wir danken  herz­lich allen Spenderinnen und Spendern!

Im Herbst 2015 stand der Mangturm am Lindauer Seehafen im Mittelpunkt unse­rer Arbeit. In Zusammenarbeit mit der Lindau Tourismus und Kongress (LTK) und mit fach­kundiger Unterstützung von Herrn Bleibler (Zeppelin Museum Friedrichshafen), Herrn Pohl (Stadtbauamt Lindau) und Herrn Meisinger (Büro Meisinger) erstellten wir ein Nutzungs-, Aus­stellungs- und Umbaukonzept. Ziel ist die ganzjährige Öffnung des Mangturms ver­bunden mit einer kleinen Ausstellung zur Geschichte des Seehafens und der Bodensee-Schiff­fahrt. Im November übergaben wir das Konzept der LTK. Hier erhalten Sie das Konzept als pdf.

Am 13. September 2015 beteiligten wir uns  am Tag des offenen Denkmals.   Hans Stübner und Alexander Zieger boten zwei Führungen zum Mangturm (alter Leuchtturm, erbaut um 1200, ehemals Teil der Stadtbefestigung) und weiter rund um den Seehafen zur Eilguthalle und zur Trajektmole an. An den beiden Führungen nahmen rund 30 Personenteil. 

Eine zweite Führung wurde von Karl Schweizer angeboten. Die Führung begann an der ehemaligen Hauptpost, anschließend ging es weiter zum  Bahnhofsareal des Inselbahnhofs und zur ehemaligen Inselbrauerei . Schlusspunkt war der Standort der ersten Gasfabrik  auf der Hinteren Insel. An dieser Führungen nahmen etwa 60 Personen teil. 

Eine dritte Führungwurde vom Landratsamt Lindau zur Eisenbahnbrücke Muthen bei Hergatz, Maria-Thann angeboten.  Hier waren Steffen Riedel und Stefan Stern für unseren Verein dabei.

Am 3.September 2015 überreicht Frau Ingrid Öller, Weißensberg, dem Verein ein Holzmodell (Maßstab ca. 1:40) der ehemaligen Luipoldkaserne auf der Hinteren Insel. Das Modell ist noch nicht ganz fertig gestellt. Nach seiner Vollendung durch den Lindauer Modell- und Krippenbauer Norbert Kühnel soll das Modell öffentlich ausgestellt werden (zum Presseartikel).

Am 13. Juli  2015  gründeten 39 Interessierte  im Terrassensaal des Inselbahnhofs den Verein "Eisenbahn- und Schifffahrtsmuseum Lindau (Bodensee) e.V."  Nach der Eintragung in das Vereinsregister soll die Gemeinnützigkeit beantragt werden. Weitere Informationen zur Vereinsgründung gibt es hier,  Satzung und Aufnahmeantrag können bei download abgeholt werden.

Am 23. Januar 2015 waren wir zu Besuch beim Deutschen Museum München. Im Laufe des dreistündigen Gesprächs konnten wir unser Konzept der Leiterin des Verkehrszentrums Frau Dr.B.Gundler und der Kuratorin für Eisenbahnwesen Frau Dr. U.Sturm-Henschel vorstellen und gemeinsam diskutieren.

Im Oktober 2014 werden zusammen mit der Lindau Tourismus und Kongress GmbH (LTK)  erste Überlegungen zur dauerhaften Öffnung des Mangturms angestellt. Die LTK schlägt vor, den Mangturm als Keimzelle eines zukünftigen Verkehrsmuseums Lindau herzurichten. Im Turm sollen  multimediale Informationen zum Mangturm, zur Bodenseeschifffahrt und zum Seehafen gegeben werden.

 Am 9. Juli 2014 waren wir Gäste beim Historischen Verein Lindau und konnten im Rahmen eines Vortrages das Projekt Verkehrsmuseum S3/6 Lindau darstellen.

Die Präsentation können Sie hier downloaden.

Am 17. Mai 2014 besichtigten wir zusammen mit dem Förderverein Hintere Insel e.V. unter Führung  des ehemaligen Leiters des Kulturressorts der Migros Klubschule das Bahnhofsgebäude und die ehemalige Lokremise von St.Gallen ,  um aus eigener Anschauung zu erfahren, wie die zeitgemäße und nachhaltige Umnutzung eines historischen Bahnhofsgebäudes aussehen kann.